"Gute" Mitarbeiter Finden-Binden-Entwickeln

Eine Untersuchung in der oö. Bauwirtschaft
von Dr. Ursula Rami, Mag. Erich Kremsmair 

ABSTRACT / INHALT:
Auch in der Krise sind „gute“ Mitarbeiter kaum zu finden. Kenner erstaunt dies nicht. Denn„gute“ Mitarbeiter sind immer gefragt und werden durch eine Vielzahl von Programmen an das Unternehmen gebunden. Wenn nicht jetzt, wann dann sind hervorragende Mitarbeiter am Arbeitsmarkt zu finden. Die Antwort lautet: NIE. 
„Gute“ Mitarbeiter werden in der Regel aus dem Unternehmen heraus entwickelt. Hier ist der traditionelle Weg über die Lehrlingsausbildung sicherlich attraktiv. Der Geburtenrückgang lässt aber die Zahl der 15jährigen in den nächsten Jahren um 20% sinken, halten die Schulen ihre Zahlen, dann sinkt die Zahl der potenziellen Lehrlinge um mehr als 40%. Um diese drastisch verkleinerte Schar kämpfen heute schon alle Branchen an den Schulen.
Aber wo sind die Fachkräftereserven, mit denen wir das Wachstum bewerkstelligen können?
Frauen, Migranten, spätberufene Jugendliche, Personen aus aussterbenden Berufen oder Abgänger von Fachschulen sind nur einige Beispiele für Gruppen, die sich nach Perspektiven am Arbeitsmarkt umsehen. Für diese Gruppen sind aber neue Wege in der Aus- und Weiterbildung zu entwickeln.
Eine Untersuchung der Universität Linz, Institut für Soziologie, über die Entwicklung von Bildungsbedarf in der Bauwirtschaft zeigt deutlich, dass die Baubranche gut für diese Entwicklung gerüstet ist. Um diese gute Ausgangslage nutzen zu können, bedarf es aber einer engeren Kooperation zwischen betrieblicher und überbetrieblicher Ausbildung. Ausgewählte Ergebnisse aus der Untersuchung unterstreichen diesen Befund.

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